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Masken

Der Pelzteufel

In den Jahren 1954-1956 war der gebürtige Saulgauer Kürschnermeister Karl Teufel Zunftmeister der Dorauszunft. Nicht nur sein Familienname, sondern auch sein Beruf und seine künstlerische Begabung verpflichteten ihn zur Schaffung einer neuen Narrenfigur, nämlich die des „Pelzteufels“. Er hatte zum ersten großen Narrentreffen der Dorauszunft 1955 bei dem aus Rottweil stammenden, befreundeten Bildhauer Muttelsee, 6 verschiedene Pelzteufel schnitzen lassen und diese dann der Bevölkerung und der VSAN vorgestellt.

Gegenstück und Beherrscher der Hexen, elegant und verführerisch, schalkhaft und beeindruckend zugleich, aber in jedem Fall ein Blickfang für den Zuschauer, das sollte seine neue Kreation sein. Dass ihm dies auch ohne Zweifel gelungen ist, bestätigt Jürgen Hohl von der VSAN in seinen Vorträgen, wenn er schwärmt: „Saulgau hat mit seinem Pelzteufel die „Creme de la creme“ der Teufel, den „Professor Dr. Hans Teufel“ quasi und den „Mephisto in Reinkultur“.

Die Pelzteufel-Masken weisen nicht alle dieselben Charakterzüge auf, doch alle passen in ein Gesamtschema. Ihre Gesichtszüge sind verschmitzt, oft beinahe schelmisch lachend und die erhabenen Partien sind mit einer feurigen Glutröte überzogen, welche die Höllenhitze veranschaulichen soll. Die ansonsten fast schwarzgrundige Maske wird von zwei Fuchsschwänzen umrahmt, die in offenen Hornansätzen stecken und im Bogen bis auf die Schulter des Trägers fallen können. Nach hinten schließt sich eine feuerrote Filzhaube an, die mit Goldbrokat besetzt ist und an deren unterem Rand 9 Messingglöckchen angenäht sind. Dadurch kann man den ansonsten lautlosen Teufel beim Springen und beim Teufelstanz auch akustisch wahrnehmen. Den oberen Abschluss, quasi die Krone des Herrschers über alle Dämonen, bildet ein zwischen den Fuchsschwänzen angebrachtes spitzes, schwarzes Hütchen mit einer oder mehreren Fasanenfedern.

Den Körper bedeckt ein schwarzes Cape mit roten Flammen auf das 7 oder 9 ganze Fuchspelze aufgenäht sind, aber ohne Kopf und Vorderläufe, und deren Schwänze und Hinterläufe bis fast auf die Erde herabhängen. Unter diesem Umhang trägt der Pelzteufel ein weißes Herrenhemd, geziert durch eine schwarze Samtschleife, eine feuerrote, ärmellose Filzweste mit Messingknöpfen, eine schwarze Hose und schwarze Schuhe.

In der Hand, die mit schwarzen Handschuhen bedeckt sein muss, hält der Teufel eine schwarze Astgabel mit rot glühenden Zinken, in die nicht selten kleine Saulgauer Miniaturmasken geschnitzt sind.

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